Der Neue Hessische Landbote Andreas Urstadt

ISBN: 9781500403560

Published: July 3rd 2014

Paperback

32 pages


Description

Der Neue Hessische Landbote  by  Andreas Urstadt

Der Neue Hessische Landbote by Andreas Urstadt
July 3rd 2014 | Paperback | PDF, EPUB, FB2, DjVu, talking book, mp3, RTF | 32 pages | ISBN: 9781500403560 | 8.11 Mb

Georg Buchners Der Hessische Landbote 1834 und Der neue Hessische Landbote 2014. Mindestpreis. Vom Verlag festgelegt. Nach OECD sind heute immer noch die gleichen Bevolkerungsgruppen ausgegrenzt, die das bereits zu Zeiten des ersten HessischenMoreGeorg Buchners Der Hessische Landbote 1834 und Der neue Hessische Landbote 2014. Mindestpreis. Vom Verlag festgelegt. Nach OECD sind heute immer noch die gleichen Bevolkerungsgruppen ausgegrenzt, die das bereits zu Zeiten des ersten Hessischen Landboten gewesen waren.

Kein Buchnerpreis und kein literarisches System haben das geandert. Im Gegenteil haben diese Agenten kraftig daran mitgearbeitet, solche Verhaltnisse zu zementieren. Die Masse an geforderter oder pramierter Literatur stammt aus burgerlich-akademischen Hintergrunden und das heiss, dass stets bereits die Eltern der Begluckten Akademiker oder burgerlich Lebende waren.

Bildungs- und kulturferne Hintergrunde werden gar nicht bedacht, Offentlichkeit ist immer noch burgerliche Offentlichkeit, mediale Offentlichkeit gehort dazu. Bereits in den 1990ern beschwerte sich Herbert Achternbusch, man sehe am Theater und in den Medien nur noch Burgerfressen, das Gesicht der Republik sei durch und durch burgerlich, vielmehr handele es sich um eine burgerliche Fresse.

Wer dem nicht entspricht wird nicht gecastet und aussortiert. Achternbusch Feststellung trifft auf alle sozialen Bereiche in Deutschland zu. Die Lobbies aller Parteien sind burgerlich. Vollig ohne Lobby sind bildungs- und kulturferne Kreise und Schichten. Unterschichtler bekommen meist nur noch Bafog, so sie es denn uberhaupt an die Universitaten schaffen und dann meist nur zu Ingenieurs oder Fachhochschulstudien und sich dabei in der Regel zu technischen Berufen oder Sozialarbeit aufteilen. Wissenschaftsforderung, Kulturforderung, Literaturforderung usw. gehen so gut wie ausschliesslich nur an burgerliche Vertreter.

Die Unterschicht zahlt Rundfunkgebuhren, ohne sich je in den Medien wieder zu finden, allenfalls als Gegenstand medialer Berichterstattung, man bestimmt nie die Schalter, weder der Programmierung noch den Knopf an der Kamera. Nach Umfragen sind die beliebtesten Studienziele der befragten Studenten jedoch Literatur und Kulturwissenschaften, auch wenn dann Jura oder anderes studiert wird. Diese Umfragen zeigen bereits, dass technische oder soziale Facher praktisch gar nicht vorkommen, da bei den Umfragen bereits der Anteil der ausgegrenzten Schichten so gering ist, dass deren Antworten nicht ins Gewicht fallen.

Deutschland hat den geringsten Anteil aller entwickelten Lander an Vertretern aus bildungsfernen Schichten an Universitaten. Der Beruf oder sogar die Arbeitslosigkeit des Vaters bestimmt den Weg der Kinder. Der Unterschichtler bleibt so Unterschichtler, das Arztkind bleibt in der Schicht der Eltern.

Die deutsche Gesellschaft ist extrem undurchlassig. Die befragten Studenten geben als ethische Grundlagen zu uber 80% die Menschenrechte an. Folgend der Erklarung der Menschenrechte der Franzosischen Revolution ist soziale Ungleichheit ein Verstoss gegen die Menschenrechte.

Auch die Produktion sozialer Ungleichheit ist ein Verstoss gegen die Menschenrechte. Die fuhrenden Schichten geben sich dem gegenuber nicht bewusst, sie verdrangen das, was sie doch selbst als ethisches Hauptanliegen nennen. Auch Menschenrechte werden so medial begriffen und auch wer diese Menschenrechte programmiert und am Knopf der Menschenrechte dreht.

Man nennt das Wertefragmentierung. Wer Werte fragmentiert, hat uberhaupt keine Werte. Legt man die Feststellungen der OECD an, verstosst Deutschland, welches sich gegen andere gern und schnell als Wahrer der Menschenrechte generiert, massiv gegen die Menschenrechte. Die burgerlichen und fuhrenden Schichten bestreiten sogar, dass sie zur fuhrenden Schicht gehoren wurden. Man tabuisiert die eigene Position in



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